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Evaluierung von Promillegrenzen für Fahrrad- und Pedelec-Fahrende
Beschreibung
Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt eine zuverlässige Gefahrenwahrnehmung sowie angemessene Verhaltensreaktionen voraus. Bereits bei niedrigen Alkoholkonzentrationen werden diese Fähigkeiten beeinträchtigt, wodurch das Unfallrisiko mit zunehmendem Alkoholisierungsgrad exponentiell ansteigt. Während sich die bisherige wissenschaftliche Forschung und die rechtlichen Regelungen überwiegend auf Kraftfahrzeugführende konzentrieren, bestehen für Radfahrende weiterhin rechtliche Besonderheiten: Eine absolute Fahruntüchtigkeit wird erst ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 ‰ angenommen, zudem existiert kein eigenständiger Bußgeldtatbestand für alkoholisiertes Radfahren. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Fahrrad- und Pedelec-Nutzung und damit verbundenen höheren Unfallrisikos sowie steigender Nutzungs- und Unfallzahlen gewinnt die Frage nach einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen an Bedeutung. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Umsetzung der Vision Zero zu leisten.
- Auftraggeber
- Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
- Sitz des Auftraggebers
- Nordrhein-Westfalen · Bergisch Gladbach
- Erfüllungsort
- Nordrhein-Westfalen · Bergisch Gladbach
- Abgabefrist
- 8. Dezember 2026 in 46 Tagen
- Veröffentlicht
- 16. Oktober 2026
- Geschätzter Wert
- 310.924,37 EUR
- Verfahren
- open
- Portal
- oeffentlichevergabe.de · TED · evergabe-online.de
CPV-Codes
Bekanntmachung
Die Original-Bekanntmachung auf dem Portal des Auftraggebers.
Quellehttps://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=2da06cb0-da06-4d8a-b1df-6469247acdde&lotId=LOT-0000Vergabeunterlagen
Die Unterlagen dieser Ausschreibung auf dem Portal des Auftraggebers.
Über den Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen hat derzeit 16 offene Ausschreibungen.
Weitere offene Ausschreibungen von Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
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